Skyballons

 
Es gibt inzwischen eine ganze Reihe Alternativen zum Sylvesterfeuerwerk - eine wunderschöne, echte und auch preisgünstige Alternative sind Skyballons oder „Skylaternen“, oder auch „Himmelslaternen“ genannt. Skyballons sind aber auch eine Attraktion für alle möglichen anderen festlichen Anlässe in jeder Jahreszeit: Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachten etc.
 
Skyballons sind Fluglaternen, die man am besten zusammen mit mehreren Menschen nachts in den Himmel aufsteigen lässt. Sie sehen nicht nur wunderschön aus, sondern sind auch „Wunscherfüller“: bevor man die Laternen steigen lässt, schreibt man auf die Hülle des Ballons Wünsche oder Glückwünsche gen Himmel!
 
Lässt man gemeinsam eine Gruppe von Skyballons steigen, bilden sie am Himmel ein Lichtermeer, und dies macht definitiv, wenn gleich auf ganz andere Art und Weise genau so viel her wie ein Feuerwerk, denn es ist ganz sicher ein unvergessliches Erlebnis und hinterlässt einen bewegenden Eindruck. 
 

Geschichte der Skyballons

 
Skyballons gibt es bei uns erst seit kurzer Zeit. Sie wurden in Asien vor etwa 2000 Jahren erfunden, und dienten zunächst der Verständigung zwischen verschiedenen Dörfern oder Regionen. Sehr schnell jedoch wurde daraus eine beliebte Aktivität, teilweise auch mit spirituellem Aspekt und als Ritual und Skyballons wurden bald wie heute zu verschiedenen Anlässen eingesetzt. Seit Skyballons vor einigen Jahren Einzug in die westliche Welt gehalten haben, sind sie auch bei uns nicht mehr wegzudenken. Viele Menschen haben diesen festlichen, friedvollen Beitrag, den Skyballons bei Festen leisten, schätzen gelernt.
 

Wie genau funktioniert ein Skyballon?

 
Ein Skyballon besteht aus einer Hülle aus Reispapier, ist groß Reispapier, Bambus, Baumwolle und einem speziellen Brennkörper, der angezündet wird. Innerhalb von 2-5 Minuten ist der Ballon startbereit.
Der Brennkörper brennt je nach Wetterlage zwischen 5 und 20 Minuten, so lange bleibt der Ballon in der Luft. Er steigt je nach Wetterlage zwischen 200 und 500 Meter hoch in die Luft innerhalb eines Radius von etwa 50 Metern.
Nach dem Abbrennen des Brennelementes sinkt der Ballon langsam zu Boden und kann entsorgt werden. Jeder Ballon kann nur einmal verwendet werden.
Vor dem Anzünden der Ballons solle die Bedienungsanleitung beachtet werden.
Skyballons gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen und auch Farben, der Durchschnitt liegt bei einer Höhe von etwa 1 Meter und einem Durchmesser von 70 cm.
 

Was ist zu beachten beim Starten von Skyballons?

 
Ganz allgemein sollte man Skyballons nur bei guten Witterungsbedingungen steigen lassen, denn bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen fliegen die Skyballons nicht.

Da Skyballons brennbare Flugkörper sind sollte man außerdem darauf achten, dass höchstens Windstärke 2 besteht da sonst die Ballons zu weit weg getragen werden und Brandgefahr bestehen könnte.
Skyballons dürfen aufgrund der Brandgefahr auch nicht an Schnüren angebracht werden!
 
Innerhalb Deutschlands geben die einzelnen Bundesländer verschiedene Richtlinien vor, über die man sich auf jeden Fall informieren sollte, wenn man ein „Ballonfest“ plant. Sie betreffen die mögliche Brandgefahr, die im Zusammenhang mit Skyballons besteht.
 

Hier zwei wesentliche Regeln, die auf jeden Fall beachtet werden sollten:

 
Skyballons dürfen aufgrund der Brandgefahr NICHT in der Nähe von entflammbaren oder explosionsgefährdeten Plätzen oder Gegenständen wie beispielsweise Tankstellen, Hochspannungsmasten, Häusern, Bäumen etc. gestartet werden.
 
Grundsätzlich dürfen Skyballons auch nicht in der Nähe von Flugplätzen oder Lufträumen gestartet werden.
Wenn Unklarheiten bezüglich des Standortes bestehen, kann bei der deutschen Flugsicherung ein Antrag gestellt werden. Ab 50 Laternen ist das Senden von Skyballons in der Nähe von Flughäfen genehmigungspflichtig.
 
Viel Freude mit den Skyballons!